6,5 Prozent ver.di-Forderung: Jetzt durchsetzen!
„Ver.di geht gemeinsam mit der IG Metall in die Tarifrunde: Beide Gewerkschaften fordern 6,5 Prozent, jetzt muss dies auch durchgesetzt werden,“ erklärt Michael Schlecht, gewerkschaftspolitischer Sprecher im Parteivorstand DIE LINKE. Schlecht weiter:Genau wie in der Metallbranche besteht ein deutlicher Nachholbedarf bei den Löhnen. Deshalb hätte die Forderung auch durchaus höher sein können. Entscheidend ist jedoch die Durchsetzung. Ohne eine massive Bewegung bei den Kolleginnen und Kollegen im öffentlichen Dienst, ohne Streiks geht es nicht. Weiterlesen...
Neufassung des Ersten Eisenbahnpakets stellt falsche Weichen
Sabine Wils, MdEP DIE LINKE. und Mitglied im Ausschuss für Umweltfragen, Volksgesundheit und Lebensmittelsicherheit, zur heutigen Verabschiedung der Bericht über den Vorschlag für eine Richtlinie des Europäischen Parlaments und des Rates zur Schaffung eines einheitlichen europäischen Eisenbahnraums (Neufassung):„Ganz offensichtlich geht es hier darum, den privaten Konzernen im Eisenbahnsektor ihre Profite zu sichern“, erklärt Sabine Wils.
Mit der Möglichkeit der Privatisierung von Rangierbahnhöfen und Instandhaltungswerken und deren Betrieb durch private branchenfremde Unternehmen sowie der Unterauftragsvergabe sollen die integrierten öffentlichen Eisenbahnunternehmen zerstört werden. Weiterlesen...
Eine Alternative zum Widerstand gibt es nicht.
Kersten Artus, Delegierte zum 3. ver.di-Bundeskongress (17. bis 24. September 2011, Leipzig)
„Das Lebenselixier der Gewerkschaften ist die Solidarität.“, heißt es auf der Website der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft ver.di. Der dritte Bundeskongress der zweitgrößten Gewerkschaft Deutschlands nach der IG Metall mit ihren knapp zwei Millionen Mitglieder gab sich zusätzlich das Motto: „Vereint für Gerechtigkeit“.
Weiterlesen...Solidarität mit Elvinora Stock, MAV Vorsitzende des Diakonissenkrankenhaus Mannheim
Solidaritätsadresse der AG Betrieb & Gewerkschaft
Sehr geehrte Damen und Herren,
uns wurde bekannt, dass seit Monaten der Vorstand der Diakonissenanstalt Speyer-Mannheim, der das Diakoniekrankenhaus Mannheim führt, die MAV dort in ihrer Arbeit behindert. Insbesondere steht die Vorsitzende, Frau Elvinora Stock hierbei im Mittelpunkt der Angriff, weil sie eine sorgfältige und aktive Interessenvertretungsarbeit macht. Dies gipfelte zuletzt in er Einleitung eines kirchengerichtlichen Amtsenthebungsverfahrens, das derzeit in Mannheim läuft.
Weiterlesen...Tarifeinheit - Keine Einschränkung des Streikrechts akzeptieren!
Erklärung des BundessprecherInnenrates
Ende Juni hat das Bundesarbeitsgericht den Grundsatz der Tarifeinheit (ein Betrieb - ein Tarifvertrag), der jahrelang angewendet wurde, für nichtig erklärt.
Damit wurde schlagartig deutlich, dass die Debatte, wie Tarifmacht erhalten oder wieder hergestellt werden kann, dringend geführt werden muss.
Mit der am 4. Juni 2010 veröffentlichten gemeinsame Initiative von DGB und BDA wird diese notwendige Diskussion nicht befördert. Weiterlesen...
Tricks in der Postbranche um den gesetzlichen Mindestlohn auszuhebeln
Seit Anfang des Jahres 2008 gibt es für Briefzusteller einen gesetzlich vorgeschriebenen Mindestlohn. Daran ändert auch das Urteil des Berliner Verwaltungsgerichts nichts. Die entsprechende Mindestlohn-Verordnung bleibt bis auf weiteres in Kraft. Wie REPORT MAINZ am 10.03.2008 berichtet bekommen viele Zusteller den Mindestlohn nicht. Mit einer Art Scheingewerkschaft soll der Mindestlohn in der Postbranche ausgehebelt werden.In einer Pressemitteilung ( einsehbar HIER ) vom 13.03.2008 teilt REPORT MAINZ mit, dass Frank Bsirske, Verositzender von Ver.di, die Gewerkschaft der neuen Brief- und Zustelldienste GNBZ wegen Bestechlichkeit im Geschäftsverkehr anzeigen will.
Nach uns vorliegenden Informationen wurde die Strafanzeige gegen die GNBZ, einen Tag nach Ausstrahlung des REPORT MAINZ, bei der zuständigen Staatsanwaltschaft Köln gestellt.
Erläuterung zur Mindestlohnforderung im Parteiprogramm der LINKEN
Die AG Betrieb & Gewerkschaft hatte auf dem Erfurter Parteitag den Antrag gestellt, die Mindestlohnforderung „von 60 Prozent des nationalen Durchschnittslohns“ in das Programm aufzunehmen. Der Parteitag hat diesen Antrag mit großer Mehrheit angenommen und damit ist diese Forderung jetzt im Parteiprogramm verankert.Warum haben wir diesen Antrag gestellt?
Im Antrag des Parteivorstandes war nur von einem Mindestlohn in „existenzsichernder Höhe“ die Rede gewesen. Das ist interpretierbar.
In unserem Bundestagswahlprogramm 2009 ist noch die Forderung von 10,00 Euro enthalten. Im Landtagswahlprogamm von Sachsen-Anhalt wurden dann nur noch 8,50 Euro gefordert und es gab auch Diskussionen, die sich um das Niveau von 6,50 Euro bewegten.
Weiterlesen...In Sachen Bahn nicht an einem Strang
Von Hans-Gerd Öfinger (erschienen im Neuen Deutschland)
Für den 8. November ruft die Europäische Transportarbeiterföderation zu Protesten gegen Bahnprivatisierungen auf
Während EU-Kommission, Europaparlament und Monopolkommission auf eine rasche Zerschlagung und Privatisierung bisheriger Staatsbahnen wie der Deutschen Bahn AG (DB) drängen, sind die Gewerkschaften von einem einheitlichen Widerstand so weit entfernt wie eh und je.
Weiterlesen...Aufruf zur EGB-Demonstration am 17.09.2011 in Wrocław
Angesichts der polnischen Ratspräsidentschaft und anlässlich der Tagung des Rates für Wirtschaft und Finanzen (ECOFIN) hat der Europäische Gewerkschaftsbund (EGB) zu einer Demonstration unter der Losung- Ja zu europäischer Solidarität
- Ja zu guter Arbeit und Tarifautonomie
- Nein zum unsozialen Spardiktat
- am 17. September 2011 in Wrocław
aufgerufen. Die AG Betrieb & Gewerkschaft der LINKEN unterstützt diese Demonstration und ruft zur Teilnahme auf.
Weiterlesen...Keine Spaltung der Belegschaften bei den Versicherern!
Tarifforderungen sind mehr als berechtigt
Geht es nach den Versicherungskonzernen, würden neu eingestellte Angestellte, die Postausgänge bearbeiten, künftig bis zu 700 Euro weniger im Monat verdienen als ihre bereits beschäftigten Kolleginnen und Kollegen. Sie müssten befristete Verträge erdulden, die auf vier Jahre angelegt sind. Dagegen wehren sich die Belegschaften: Sie wollen sich nicht spalten lassen. Ver.di ruft am 15. Juli zu bundesweiten Streiks auf, um diesen und weitere Angriffe abzuwehren, und um angemessene Gehaltserhöhungen durchzusetzen. Sechs Prozent werden für die 175.000 Menschen, die in den Versicherungen arbeiten gefordert.
Flugblatt der b & g Hamburg