IG Metall-Tarifrunde – Angebot der Arbeitgeber ist provozierend!
Nun haben die Metallarbeitgeber zum ersten Mal in allen Tarifgebieten ein Angebot für Entgelterhöhungen vorgelegt. Dieses Angebot kann nur als Provokation gesehen werden. Die Arbeitgeber wollen es wohl wissen, ob die IG Metall noch kampffähig ist. Sie werden ihre Antwort bekommen! weiterlesen und als Flugblatt downloadenWiesbadener Appell: Für ein umfassendes Streikrecht
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Die Bundesrepublik Deutschland hat weltweit das rückständigste und restriktivste Streikrecht. Das Streikrecht in Deutschland ist lediglich Richterrecht. Im Grundgesetz (GG) findet sich außer der Koalitionsfreiheit gemäß Art. 9 Abs. 3 kein konkreter Hinweis. Daraus ist keinesfalls abzuleiten, dass dieses Recht nicht vorhanden ist oder irgendeiner Einschränkung unterliegt. In sieben Bundesländern ist das Streikrecht in den Landesverfassungen verankert.
In den allermeisten Staaten ist das Recht auf Streik durch die Verfassungen und/oder durch Gesetze garantiert und geregelt. In einigen Ländern haben Gewerkschaften dieses Recht durch Tarifverträge zusätzlich abgesichert und zum Teil noch über den Verfassungs- und/oder Gesetzesstatus hinaus verbessert.
Weiterlesen...6,5 Prozent ver.di-Forderung: Jetzt durchsetzen!
„Ver.di geht gemeinsam mit der IG Metall in die Tarifrunde: Beide Gewerkschaften fordern 6,5 Prozent, jetzt muss dies auch durchgesetzt werden,“ erklärt Michael Schlecht, gewerkschaftspolitischer Sprecher im Parteivorstand DIE LINKE. Schlecht weiter:Genau wie in der Metallbranche besteht ein deutlicher Nachholbedarf bei den Löhnen. Deshalb hätte die Forderung auch durchaus höher sein können. Entscheidend ist jedoch die Durchsetzung. Ohne eine massive Bewegung bei den Kolleginnen und Kollegen im öffentlichen Dienst, ohne Streiks geht es nicht. Weiterlesen...
Es bleibt dabei - Hände weg vom Weihnachtsgeld!
Banken und Profiteure zur Kasse bitten
Flugblatt der b&g Hamburg
Unter dem Motto “Stopp dem Staatsdiebstahl, Hände weg vom „Weihnachtsgeld!“ rufen DGB und dbb gemeinsam zu einer Demonstration rund um die Bannmeile des Rathauses auf. Diese soll am 26.10.2011 ab 16 Uhr anlässlich der ersten Lesung des neuen Entwurfes des Besoldungsgesetzes in der Bürgerschaft stattfinden.
Keine Spaltung der Belegschaften bei den Versicherern!
Tarifforderungen sind mehr als berechtigt
Geht es nach den Versicherungskonzernen, würden neu eingestellte Angestellte, die Postausgänge bearbeiten, künftig bis zu 700 Euro weniger im Monat verdienen als ihre bereits beschäftigten Kolleginnen und Kollegen. Sie müssten befristete Verträge erdulden, die auf vier Jahre angelegt sind. Dagegen wehren sich die Belegschaften: Sie wollen sich nicht spalten lassen. Ver.di ruft am 15. Juli zu bundesweiten Streiks auf, um diesen und weitere Angriffe abzuwehren, und um angemessene Gehaltserhöhungen durchzusetzen. Sechs Prozent werden für die 175.000 Menschen, die in den Versicherungen arbeiten gefordert.
Flugblatt der b & g Hamburg