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Tarifrunde in der Metall- und Elektroindustrie: Angriff auf den Flächentarifvertrag

05. März 2021  BLOG

Am 1. März endete um 24:00 Uhr die Friedenspflicht in der Metall- und Elektroindustrie. Die IG Metall ruft bundesweit die Beschäftigten zu Warnstreiks auf. Die BAG Betrieb & Gewerkschaft in und um die Partei DIE LINKE hat sich in einer offiziellen Grußbotschaft mit den 3,8 Millionen Beschäftigten in der Metall- und Elektroindustrie solidarisiert.

Es ist wichtig zu verstehen, dass die aktuelle Tarifauseinandersetzung eine große Bedeutung hat und weit mehr ist als der Kampf um bessere Arbeitsbedingungen in einer bestimmten Branche. „In der aktuellen Metalltarifrunde geht es nicht nur um mehr (oder weniger) Geld. Die Arbeitgeber fordern mehr Flexibilität des Flächentarifvertrags,“ schreibt Reinhard Bispinck vom WSI. Damit legen die Arbeitgeber die Axt an die Fundamente jahrzehntelang praktizierter Tarifpolitik.

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Grußbotschaft zur Tarifrunde in der Metall- und Elektroindustrie

01. März 2021  ERKLÄRUNGEN UND BESCHLÜSSE

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

am 1. März endete die Friedenspflicht in der Metall- und Elektroindustrie. Wir wünschen euch und den Beschäftigten für diese Auseinandersetzung einen langen Atem und viel Erfolg.

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Aufruf zum Bundesparteitag: Für eine starke LINKE in der Gewerkschaftsbewegung

19. Februar 2021  DEBATTE / PARTEI

Die Corona-Krise verschärft täglich die soziale Spaltung: Immer mehr Menschen kommen kaum über die Runden, erleiden Reallohnverluste oder haben ihre Arbeit verloren. Unternehmen nutzen die Pandemie für Standortschließungen oder Angriffe auf Tarifverträge und Mitbestimmung. In vielen Betrieben ist wirksamer Gesundheitsschutz ein Fremdwort. Ohne Druck aus der Gesellschaft, ohne eine starke Mobilisierung der Gewerkschaften werden die Kosten der Krise auf diejenigen abgeladen, die unser Land mit ihrer Arbeit am Laufen halten. In dieser Situation braucht es eine starke Verankerung unserer Partei in Betrieben und in den Gewerkschaften!

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„Es ist wichtig, dass sich Gewerkschaften im öffentlichen Diskurs positionieren.“

17. Februar 2021  PARTEI IM GESPRÄCH

Kenja Felger ist ausgebildete Bürokauffrau, die jetzt studiert. Seit ihrer Ausbildung ist sie Gewerkschaftsmitglied und derzeit Geschäftsführerin des Studierendenverbandes „Die Linke.SDS“. Wie sich ihre Sicht auf Gewerkschaften über die Zeit verändert hat und warum diese politische Mandate haben sollten, erzählt Kenja im Gespräch mit Ulrike Eifler, Bundessprecherin der AG Betrieb & Gewerkschaft.

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H&M: Mehr Schein als Design?

17. Februar 2021  BLOG

Was derzeit bei H&M passiert ist beispielhaft für den Versuch im Textilhandel, die Kosten und Verantwortung der Corona-Krise auf die Beschäftigten abzuwälzen. H&M will Personal loswerden. Mit einem vermeintlichen Freiwilligenprogramm sollen 92.000 Vertragsstunden abbaut werden, 116 Filialen sind betroffen. Verbunden mit einer bescheidenen Abfindung sollen diejenigen gehen, die nicht so flexibel sind, wie man es in der Konzernzentrale gerne hätte: Mütter in Elternzeit oder mit kleinen Kindern im Kita- oder Grundschulalter, aber auch Schwerbehinderte, Langzeitkranke und ältere Beschäftigte. Finden sich nicht genügend Freiwillige, droht H&M in internen Mails mit betriebsbedingten Kündigungen.

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„Wer sich Nazis nicht in den Weg stellt, trägt dazu bei, dass ihre Anwesenheit normal wird.“

16. Februar 2021  BLOG

Am 19. Februar jährt sich der rassistische Anschlag in Hanau. Wir sprechen mit Ulrike Eifler, die lange Zeit in Hanau beim DGB gearbeitet hat, darüber, dass Antirassismus und Antifaschismus mehr als eine moralische Frage sind und welche Rolle die Gewerkschaften bei der antifaschistischen Gegenmobilisierung in Hessen eingenommen haben. Gewerkschaften sind verlässliche Akteure und stellen sich Nazis in den Weg, sagt Ulrike, denn Antifaschismus ist Verpflichtung. Das Gespräch führte Jan Richter, Bundessprecher der AG Betrieb & Gewerkschaft.

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Gewerkschaften sind der Gegenentwurf zur Milieudebatte

15. Februar 2021  PARTEI IM GESPRÄCH

Abhängig Beschäftigte sind mehr als eine strategische Zielgruppe. Denn in der Pandemie zeigt sich erneut: Sie sind diejenigen, auf die die Krisenkosten abgewälzt werden sollen, damit alles bleiben kann wie es ist. Sie sind der Grund, warum die DIE LINKE die soziale Ungerechtigkeit in der Bundesrepublik beklagt. Und sie sind zugleich die einzige gesellschaftliche Gruppe, die im Kampf um Umverteilung und für mehr soziale Gerechtigkeit eine echte Durchsetzungsperspektive entwickeln kann.

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An die Beschäftigten von H&M und ihre Interessenvertretungen

10. Februar 2021  ERKLÄRUNGEN UND BESCHLÜSSE

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

mit Entsetzen haben wir zur Kenntnis genommen, dass H&M sich bundesweit von 800 Beschäftigten trennen will. 116 Standorte sind in Deutschland betroffen. Dabei hat der Konzern vor, sich insbesondere von jungen Müttern und Menschen mit Schwerbehinderung zu trennen.

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„Gemeinsame Solidarität und Gegenwehr auf Dauer gibt es nur als Gewerkschaftsmitglied!“

10. Februar 2021  BLOG

Warum Gewerkschaften wichtig und für uns Linke zentral sind, wir gewerkschaftliche Kämpfe unterstützen sollten und welche Rolle der Partei dabei zukommt, darüber reden wir mit unserem Bundesgeschäftsführer Jörg Schindler. Im Interview erklärt er auch, warum er als Kritiker des Bedingungslosen Grundeinkommens trotzdem für den Mitgliederentscheid ist und was er sich von diesem erhofft. Das Gespräch führte Ulrike Eifler, Bundessprecherin der AG Betrieb & Gewerkschaft.

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Soziale Sicherung mit links

06. Februar 2021  BGE - KEINE GUTE IDEE

Unser Bundessprecher Jan Richter stimmt beim Mitgliederentscheid zum BGE mit Nein. Kritiker und Befürworter haben ihren Platz in der Partei. Eine einseitige Positionierung stellt uns vor eine Zerreißprobe. In den aktuellen gesellschaftlichen Umbrüchen braucht es in der Auseinandersetzung mit dem politischen Gegner eine starke und geeinte LINKE. Dafür sind die Kritiker und die Befürworter unverzichtbar. Für Jan hat DIE LINKE zudem bereits überzeugende Konzepte zur sozialen Sicherung. In seinem Beitrag unserer Broschüre erklärt er, warum er die Forderung nach einem BGE für überflüssig hält.

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