Christian von Ditfurth: Das Luxemburg-Komplott

09. Dezember 2020  KEINE KULTUR OHNE KLASSE

Was wäre gewesen, wenn sich die deutsche Geschichte in einem winzigen Detail ganz anders entwickelt hätte? Wenn Rosa Luxemburg nicht ermordet worden wäre? Diese Frage packt Christian von Dirfurth in einen Kontext aus historischer Fiktion, ideologischer Argumentation und politischer Kritik.

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Hans Fallada: Jeder stirbt für sich allein (Neuausgabe)

08. Dezember 2020  KEINE KULTUR OHNE KLASSE

Das Berliner Ehepaar Hampel wagt den aussichtslosen Widerstand gegen die Nazis und wird dafür hingerichtet. Von ihrem Schicksal erfuhr Fallada aus einer Gestapo-Akte nach Kriegsende. Im Roman wird aus den Hampels das Ehepaar Quangel. Als 1940 deren Sohn an der Front fällt, setzen sie ein Zeichen des Widerstands. Sie schreiben systemkritische Botschaften auf Postkarten und verteilen diese in der Stadt. Sie träumen von einem weitreichenden Erfolg, ahnen jedoch nicht, dass die Gestapo ihnen längst auf der Spur ist. Die Eheleute fliegen auf, werden verhört und schließlich hingerichtet.

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Annie Ernaux: Der Platz

06. Dezember 2020  KEINE KULTUR OHNE KLASSE

Die französische Schriftstellerin Annie Ernaux ist bekannt für eine liebevolle Schnörkellosigkeit, mit der sie der Klasse in die Seele schaut. In ihrem Buch „Der Platz“ tut sie dies erneut auf berührende Weise.

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Transformation der Arbeitswelt: Wiebke Köllner aus Bochum

04. Dezember 2020  TRANSFORMATION ARBEITSWELT

Betrieb & Gewerkschaft: Kannst du uns sagen, wo genau du beschäftigt bist und welche Funktion (VK, BR, GS) du hast?

Wiebke Köllner: Ich arbeite zurzeit noch als Altenpflegefachkraft in einer stationären Pflegeeinrichtung in Bochum, wobei ich dort für Ende November gekündigt habe und aus persönlichen Gründen zur Leiharbeitsfirma wechsle. Eine besondere Funktion habe ich bei meinem jetzigen Arbeitgeber nicht.

Wie würdest du die Arbeitsbedingungen in der Pflege beschreiben?

In einem Wort? Katastrophal.

Und in mehr als einem Wort?

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Küchengespräch mit Ulrike Eifler und Heinz Bierbaum

03. Dezember 2020  KÜCHENGESPRÄCH

Historische Chance für DIE LINKE.

Betrieb & Gewerkschaft im Gespräch mit Ulrike Eifler und Heinz Bierbaum: Die Gründung unserer Partei war 2007 eine historische Chance für die deutsche Linke, sich mit sozialistischen Positionen und Klassenverankerung links von der SPD zu platzieren. Die Chancen dafür standen nicht schlecht, denn die WASG war organisatorischer Ausdruck einer Kritik am rot-grünen Neoliberalismus, die der fortschrittlichste Teil der Gewerkschaftsbewegung formuliert hatte, schreiben Ulrike und Heinz in ihrem Strategiepapier.

Die BAG Betrieb & Gewerkschaft fragt nach. Ulrike und Heinz antworten.

Donnerstag, 10. Dezember ab 19:00 Uhr

Live auf Facebook und viaZoom (Meeting-ID: 842 0858 9623).

Transformation der Arbeitswelt: Hakan Ay aus Salzgitter

26. November 2020  TRANSFORMATION ARBEITSWELT

Betrieb & Gewerkschaft: Kannst du uns kurz sagen, in welchem Betrieb bzw. in welcher Branche du arbeitest und welche Funktion (VK, BR, GS) du hast?

Hakan Ay: Ich arbeite bei Volkswagen AG, Werk Salzgitter, dementsprechend bin ich in der Automobilindustrie tätig. Meine Arbeit übe ich in der Logistik Abteilung aus. Neben meiner Tätigkeit als Logistiker bin ich noch als VL/ VK-Funktionär aktiv.

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Jan Korte: Die Verantwortung der Linken

25. November 2020  KEINE KULTUR OHNE KLASSE

Jan Korte fragt in „Die Verantwortung der Linken“ nach den Gründen für die autoritäre Entwicklung unserer Gesellschaft und versucht der LINKEN eine Rolle in diesen Entwicklungen zuzuschreiben. Das Buch ist eine Hommage an die Klasse der Lohnabhängigen, an diejenigen mit den „nur kleinen Träumen“, dem Erhalt der Kleingartenanlage oder bezahlbaren Zoopreisen. Diejenigen, die nach der Agenda 2010 politisch heimatlos wurden und die sich in den letzten zehn Jahren auch von den LINKEN abwendeten.

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Bernd Riexinger: System Change – Plädoyer für einen linken Green New Deal

25. November 2020  KEINE KULTUR OHNE KLASSE

Mit „System Change. Plädoyer für einen linken Green New Deal“ legt Bernd Riexinger eine Streitschrift vor die versucht, gesellschaftliche Zustandsbeschreibung mit LINKER Positionsbestimmung zu verbinden.

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Katja Kipping: Neue linke Mehrheiten

25. November 2020  KEINE KULTUR OHNE KLASSE

„Neue linke Mehrheiten“ lautet die Flugschrift von Katja Kipping. Sie ist als Einladung formuliert, über neue linke Mehrheiten nachzudenken und diese politisch auf der Regierungsbank abzubilden. Kipping beschreibt die aktuelle gesellschaftliche Situation als eine Zeit, in der „Aufbruch und Apokalypse (…) nahe beieinander“ liegen und benennt die wachsende Kriegsgefahr, den drohenden Klimakollaps, den zunehmenden globalen Autoritarismus und die wachsende soziale Spaltung als gesellschaftliche Kipppunkte. Sie können, einmal eingetreten, unumkehrbare Folgen haben und machen deshalb entschlossenes linkes Handeln notwendig.

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Neuer Schwung in der Arbeitszeitdebatte?

24. November 2020  BLOG

Arbeitszeitverkürzungen sind vor dem Hintergrund guter Arbeits- und Lebensbedingungen eine richtige Forderung und speziell in der Krise ein sinnvolles Instrument, um Beschäftigung zu sichern oder darüber den für den Strukturwandel notwendigen Qualifizierungsbedarf zu decken. Die Frage des Lohnausgleichs ist der Dreh- und Angelpunkt in dieser Debatte. Von: Ulrike Eifler

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