Transformation Arbeitswelt: Duale Ausbildung unter Druck

16. August 2021  BLOG, TRANSFORMATION ARBEITSWELT

von Ulrike Eifler

Der Rückgang der dualen Ausbildung im aktuellen Ausbildungsjahr zeigt deutlich: Die Transformation der Arbeitswelt schlägt sich auch im Bereich der dualen Ausbildung nieder. Das Statistische Bundesamt meldete am 11. August einen historischen Rückgang bei den abgeschlossenen Ausbildungsverträgen. Nur 465.700 Schulabgänger hatten 2020 einen Ausbildungsvertrag in der dualen Berufsausbildung abgeschlossen, 47.600 weniger als im Vorjahr. Das ist ein Rückgang von fast zehn Prozent und so noch nie dagewesen. Noch nie seit Beginn der Statistik vor über 40 Jahren hat es weniger als 500.000 neue Azubis gegeben. Besonders betroffen die Branchen, die es während des Lockdowns durch Schließung besonders hart zu leiden hatten, wie beispielsweise das Gastgewerbe. So gab es die größten Rückgänge mit 31 Prozent bei den Hotelfachleuten, mit fast 20 Prozent bei den Köchen und mit 61 Prozent bei den Tourismusfachleuten.

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Die BAG Betrieb & Gewerkschaft unterstützt den Lohnkampf der Beschäftigten bei der Deutschen Bahn

11. August 2021  ERKLÄRUNGEN UND BESCHLÜSSE

Nach den gescheiterten Tarifverhandlungen zwischen der GDL und DB-Management haben die Mitglieder der GDL in einer Urabstimmung für Streik gestimmt. Sie fordern ein Tarifergebnis, das sich am Abschluss des öffentlichen Dienstes im Herbst 2020 orientiert. Diese Forderung ist das Mindeste, das den Beschäftigten der Deutschen Bahn zusteht, die in der Pandemie unter hohem Ansteckungsrisiko gearbeitet haben. Nur mit einem solchen Tarifabschluss lässt sich zudem die inzwischen ansteigende Inflationsrate ausgleichen. Auch für die Beschäftigten der Deutschen Bahn gilt: Sie dürfen nicht zum praktischen Lohnverzicht in der Corona-Krise gedrängt werden. Die BAG Betrieb & Gewerkschaft sagt deshalb: Die Lohnforderung der GDL ist richtig – gerade jetzt in der Krise. Wir sind deshalb solidarisch mit dem Lohnkampf der Beschäftigten bei der Bahn.

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Interview: Eine uneingeschränkte Solidarität mit der GDL kann es nicht geben

11. August 2021  BLOG

Bei der Deutschen Bahn stehen die Zeichen auf Streik. Durch den Arbeitskampf der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) gerät auch der langjährige Konflikt mit der Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG) wieder in den Fokus der Aufmerksamkeit. Warum der Grundgedanke der Einheit historische Verpflichtung ist und es deshalb aus linker Sicht keine uneingeschränkte Solidarität mit der GDL geben kann, erklärt Ulrike Eifler, Bundessprecherin der BAG Betrieb & Gewerkschaft und Bundestagskandidatin für DIE LINKE in NRW, im Gespräch mit Jan Richter.

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Solidarität mit den Pflegekräften bei Vivantes und an der Charité

09. Juli 2021  BLOG

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

auch wir haben von der ungeheuerlichen Einmischung des Arbeitsgerichtes Berlin in euren Kampf um einen Entlastungstarifertrag erfahren und übersenden euch hiermit solidarische Grüße aus der Bundesarbeitsgemeinschaft Betrieb & Gewerkschaft der Partei DIE LINKE.

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Was das Klimaurteil für die Beschäftigten bedeutet

05. Juni 2021  BLOG, TRANSFORMATION ARBEITSWELT

von Tilman von Berlepsch

Die Ankündigung der Bundesregierung kam unmittelbar nach der Verkündung des Klimaurteils durch das Bundesverfassungsgericht: Deutschland soll bis 2045 klimaneutral werden – noch fünf Jahre vor der EU. Bis 2030 sollen nur noch 437 Millionen Tonnen CO2 ausgestoßen werden. Die Festlegung eines begrenzten CO2-Budgets ist ein Erfolg der Klimabewegung. Doch global ist das CO2-Budget in schon sieben Jahren aufgebraucht. Die Zeit drängt.

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„Letztendlich geht es doch um Respekt für die geleistete Arbeit.“

03. Juni 2021  BLOG

Am 1. Juli startet die Tarifrunde im Bauhauptgewerbe für die rund 890.000 Beschäftigten. Die IG BAU fordert 5,3 Prozent mehr Lohn, eine echte Wegezeitentschädigung und die Angleichung Ost an West. Letztendlich geht es doch um Respekt für die geleistete Arbeit, sagt Hauke Kuster, Sekretär bei der IG BAU in NRW. Unsere Bundessprecherin Ulrike Eifler hat mit ihm über die Tarifrunde gesprochen und auch darüber, wie wir als LINKE unterstützen können.

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Küchengespräch mit Nicole Gohlke

02. Juni 2021  KÜCHENGESPRÄCH

Am 08.06. reden wir mit Nicole Gohlke in unserer virtuellen Küche über eine zeitgemäße Betrachtung von Akademikerinnen und Akademikern. Denn die wachsende Akademisierung der Lohnarbeit hat nur sehr bedingt zu einer Aufwertung von neuen akademischen Berufen geführt. Eher ist ein akademisches Proletariat entstanden. Die veränderte Zusammensetzung der Klasse der Lohnabhängigen öffnet die Chance einer verbindenden Klassenpolitik, findet Nicole, die ständige Reproduktion falscher Gegenüberstellungen hilft uns nicht weiter. Betrieb & Gewerkschaft fragt nach. Nicole Gohlke antwortet.

Dienstag, 8. Juni 2021 ab 20:00 Uhr

Live auf unserer Facebook-Seite oder via Zoom (Meeting-ID: 848 9710 5116)

„Man wird nicht wie ein Mensch behandelt“

28. Mai 2021  BLOG

von Hermann Nehls

Zum verlorenen Kampf bei Amazon in Bessemer (Alabama, USA)

In der mehrheitlich von Afroamerikanerinnen und -amerikanern bewohn­ten Stadt Bessemer in Alabama hat eine erbitterte Auseinanderset­zung um die gewerkschaftliche Vertretung bei Amazon stattgefunden. Es ging um das Recht der Beschäftigten, an ihrem Arbeitsplatz eine Stimme zu haben, es ging um ‚Racial Justice‘ und grundlegende Würde.

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Dierk Hirschel: Das Gift der Ungleichheit

27. Mai 2021  BLOG, KEINE KULTUR OHNE KLASSE

Von Armine Duttine

Mit seinem Buch skizziert Dierk Hirschel eine andere Republik ohne Neoliberalismus. Eine Republik, die die abhängig Beschäftigten in den Mittelpunkt nimmt und ihnen Gerech­tigkeit widerfahren lässt. Er analysiert die politischen Entscheidungen der Agenda-Politik, die zu einer Verschärfung des Finanzkapitalismus und der sozialen Schieflage geführt haben.

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Den Gürtel enger schnallen: Wie Arbeitgeber die Pandemie zu ihrem Vorteil nutzen

25. Mai 2021  BLOG

Von Susanne Ferschl

Ein Blick auf die Arbeitskämpfe im Pandemiejahr 2020 zeigt: Die Arbeit­geber legen die Axt an die Fundamente jahrzehntelang praktizierter Tarifpolitik. In der Tarifrunde des öffentlichen Dienstes wollten sie nicht nur eine Nullrunde gegen die Beschäftigten durchsetzen, sondern forderten überdies umfangreiche Verschlechterungen. Erstmals ging es nicht allein um bloße Verteilungsgerechtigkeit, sondern um die zentrale Frage, wer für die Krisenkosten aufzukommen hat.

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