Folder: Gute Arbeit

22. April 2021  FLYER und FOLDER

Die Ursachen für die schlechten Bedingungen auf dem Arbeitsmarkt sind komplex, ein wichtiger Aspekt ist die abnehmende Organisationsmacht der Gewerkschaften, ausgelöst vor allem durch eine neoliberale Deregulierungspolitik. Prekäre Arbeit, Niedriglöhne und Hartz IV schwächen die Kampfkraft der Gewerkschaften. Dort, wo die Tarifbindung gering und die Organisationsmacht der Gewerkschaften schwach ist, liegen die Löhne unter dem Durchschnitt. DIE LINKE will unsichere Arbeit eindämmen und mit einem neuen Normalarbeitsverhältnis die Gewerkschaften stärken. Sich jedoch allein auf den Gesetzgeber zu verlassen, ist naiv. Tarif gibt’s nur aktiv – und flächendeckende Tarifverträge sind der beste Garant für gute Arbeit.

Folder: Renten sichern und Altersarmut stoppen!

22. April 2021  FLYER und FOLDER

Wer von seiner Rente nicht leben kann, muss arbeiten, bis er stirbt. So einfach kann die Rentenpolitik der letzten 20 Jahre auf den Punkt gebracht werden. Altersarmut ist kein Einzelschicksal, sondern Folge einer Politik, die den Arbeitsmarkt in Unordnung gebracht und das Rentenniveau abgesenkt hat. In der Konsequenz war das die Aufkündigung des Solidarprinzips, das dem Generationenvertrag eingeschrieben war und als Rentenversicherung 125 Jahre lang Bestand hatte. Das sozialpolitische Versprechen war ein solidarisches Miteinander, in dem starke Schultern mehr leisten als schwache und Arbeitgeber zu gleichen Teilen ihren Beitrag zu den Sozialkassen leisten. Als BAG Betrieb & Gewerkschaft sagen wir: Die gesetzliche Rente muss wieder zum Zentrum der Alterssicherungspolitik werden und den Lebensstandard im Alter sichern.

Folder: Öffentlicher Personennahverkehr

22. April 2021  FLYER und FOLDER

Die Verkehrspolitik in der Bundesrepublik ist noch immer dominiert von der Förderung des motorisierten Individualverkehrs. Die Folgen sind Lärm, Unfälle, Abgase und Versiegelung von Flächen – und nicht zuletzt der soziale Ausschluss ganzer gesellschaftlicher Gruppen von Mobilität. Der Öffentliche Personennahverkehr (ÖPNV) könnte eine Alternative sein – wenn er nicht in vielen Regionen unattraktiv wäre: Auch als Resultat von Stilllegungen, Takt-Ausdünnungen und des Abbaus zahlreicher Verbindungen ist die Erreichbarkeit von Zielen mangelhaft – insbesondere in ländlichen Gebieten gibt es dadurch für viele Menschen kaum eine Alternative zum Auto. DIE LINKE stellt die Lebensqualität aller in den Mittelpunkt – nicht die Interessen der Automobilindustrie. Der ÖPNV kann Mobilität für alle ermöglichen und verursacht bezogen auf die zurückgelegte Strecke jedes Fahrgastes sehr viel weniger Energie- und Flächenverbrauch sowie deutlich geringere Schäden als der Individualverkehr.

Folder: Selbstverständnis

22. April 2021  FLYER und FOLDER

Klassenverankerung ist Parteiaufbau: Die BAG Betrieb & Gewerkschaft ist der offizielle Zusammenschluss für linke Gewerkschafterinnen und Gewerkschafter innerhalb der Partei DIE LINKE. Mit unsere Landesarbeitsgemeinschaften und jährlichen Bundestreffen verfügen wir über eine stabile Struktur. Warum ist das wichtig? Weil die Organisierung von Beschäftigten eine notwendige Voraussetzung für unsere Klassenverankerung ist. Die Arbeit unserer Parlamentsfraktionen ist ohne eine starke außerparlamentarische Bewegung nur halb so wirksam. Aber auch Bewegungen können bei der Durchsetzung ihrer Ziele auf eine Klassenverankerung nicht verzichten.

Folder: Bedingungsloses Grundeinkommen

22. April 2021  FLYER und FOLDER

Wir verstehen die Forderung nach einem BGE als Vorschlag für eine sozial gerechte und repressionsfreie Gesellschaft. Dieses Ziel teilen wir uneingeschränkt. Und doch lehnen wir den Vorschlag ab, weil wir eine andere Einschätzung zu Charakter, Auswirkung und strategischer Orientierung eines BGE haben. Eine feste Summe X für alle ist nicht gerecht. Vielmehr muss Gleiches gleich und Ungleiches ungleich behandelt werden. Geholfen werden muss denen, die es brauchen in Form von Wohngeld, Blindengeld oder Krankengeld. Natürlich ist der Sozialstaat nach den neoliberalen Attacken der letzten 25 Jahre erheblich aus dem Gleichgewicht geraten. Seine Leistungen sind teilweise nicht existenzsichernd und oft mit Repressionen verbunden. Doch anstatt mit einem BGE alle gleich zu behandeln und so zu tun, als sei das sozial gerecht, sollte die Auseinandersetzung um den Ausbau des Sozialstaates im Bündnis mit Gewerkschaften, Sozialverbänden und Kirchen offensiv geführt werden.

Ganzen Beitrag lesen »

Interview: Arbeitswelt befindet sich im epochalen Umbruch

21. April 2021  TRANSFORMATION ARBEIT

Unsere Arbeitswelt verändert sich: Sie ist geprägt von Digitalisierung, Globalisierung, Deregulierung und der Notwendigkeit eines ökologischen Umbaus. Bei den Kolleginnen und Kollegen steigt die Verunsicherung über diese Prozesse. Mit unseren Bundessprechern Stephan Marquardt und Ulrike Eifler reden wir darüber und fragen auch, welche Antworten die Gewerkschaften haben und welche Rolle die Partei DIE LINKE dabei hat. Das Gespräch führt Jan Richter.

Ganzen Beitrag lesen »

Faule Früchtchen? Solidarität mit den Beschäftigten bei real!

19. April 2021  BLOG

Seit Monaten kämpfen die Beschäftigten bei real um ihre Zukunft. Seit bekannt wurde, dass die Warenhauskette durch den Mutterkonzern Metro zerschlagen und verkauft wird, kommt Markt für Markt unter den Hammer. Dabei scheint der Mutter egal zu sein, wie es mit den Kolleginnen und Kollegen weitergeht: Sie versucht, die Beschäftigten mit Denunzierungskampagnen zu trennen und das Letzte aus ihnen herauszupressen.

Ganzen Beitrag lesen »

Azubi-Interview: Die Prüfungsinhalte wurden nicht angepasst

06. April 2021  BLOG

Welche Auswirkung hat die Pandemie auf die Berufsausbildung? Wie läuft in Zeiten von Lockdowns die betriebliche Ausbildung und sind die Berufsschulen auf digitales Lernen vorbereitet? Unsere Bundessprecherin Ulrike Eifler hat sich mit dem angehenden Gesellen Clemens darüber unterhalten, wie sein Azubi-Alltag seit einem Jahr aussieht.

Ganzen Beitrag lesen »

Mit dem BGE zementiert sich die Ungleichheit

24. März 2021  BGE - KEINE GUTE IDEE

Die Erfahrungen zeigen, dass eine linke Diskussion über die Entkoppelung von Erwerbsarbeit und Existenzsicherung riskant ist, sagt Ulrike Eifler und verweist auf die Grundsicherungsdiskussion der 90er-Jahre. Wirtschaftsinstituten gefiel die Reform der Arbeitslosen- und Sozialhilfe und die Arbeitgeber legten 1997 ihr „Kombi-Einkommen-Modell“ vor. Die Diskussion ebnete den Weg für die MoZArT-Projekte; 30 Mio. Euro ließ sich Rot-Grün die Testphase kosten. Zwei Jahre später war das Gesetzgebungsverfahren zur Einführung von Hartz IV in vollem Gange.

Ganzen Beitrag lesen »

Berufskrankheit Coronavirus

22. März 2021  ARBEITSSCHUTZ, AUS DEM BUNDESTAG

Vier von zehn angezeigte Fälle von Corona als Berufskrankheiten werden nicht anerkannt. BuzzFeed titelt Coronavirus: Erzieherinnen häufig betroffen, aber selten entschädigt und beruft sich dabei auf Daten, die Jutta Krellmann (MdB DIE LINKE) angefragt hat. Viele betroffene Beschäftigte wissen nichts von ihrem Recht. Grund ist aber auch, dass Arbeitgeber ihrer Anzeigepflicht kaum nachkommen, denn die Beiträge zur Unfallversicherung zahlen sie allein. Wohingegen die Kosten der Krankenkassen auf die Allgemeinheit umverteilt werden.

Ganzen Beitrag lesen »