H&M: Mehr Schein als Design?

17. Februar 2021  BLOG

Was derzeit bei H&M passiert ist beispielhaft für den Versuch im Textilhandel, die Kosten und Verantwortung der Corona-Krise auf die Beschäftigten abzuwälzen. H&M will Personal loswerden. Mit einem vermeintlichen Freiwilligenprogramm sollen 92.000 Vertragsstunden abbaut werden, 116 Filialen sind betroffen. Verbunden mit einer bescheidenen Abfindung sollen diejenigen gehen, die nicht so flexibel sind, wie man es in der Konzernzentrale gerne hätte: Mütter in Elternzeit oder mit kleinen Kindern im Kita- oder Grundschulalter, aber auch Schwerbehinderte, Langzeitkranke und ältere Beschäftigte. Finden sich nicht genügend Freiwillige, droht H&M in internen Mails mit betriebsbedingten Kündigungen.

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„Wer sich Nazis nicht in den Weg stellt, trägt dazu bei, dass ihre Anwesenheit normal wird.“

16. Februar 2021  BLOG

Am 19. Februar jährt sich der rassistische Anschlag in Hanau. Wir sprechen mit Ulrike Eifler, die lange Zeit in Hanau beim DGB gearbeitet hat, darüber, dass Antirassismus und Antifaschismus mehr als eine moralische Frage sind und welche Rolle die Gewerkschaften bei der antifaschistischen Gegenmobilisierung in Hessen eingenommen haben. Gewerkschaften sind verlässliche Akteure und stellen sich Nazis in den Weg, sagt Ulrike, denn Antifaschismus ist Verpflichtung. Das Gespräch führte Jan Richter, Bundessprecher der AG Betrieb & Gewerkschaft.

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Gewerkschaften sind der Gegenentwurf zur Milieudebatte

15. Februar 2021  PARTEI IM GESPRÄCH

Abhängig Beschäftigte sind mehr als eine strategische Zielgruppe. Denn in der Pandemie zeigt sich erneut: Sie sind diejenigen, auf die die Krisenkosten abgewälzt werden sollen, damit alles bleiben kann wie es ist. Sie sind der Grund, warum die DIE LINKE die soziale Ungerechtigkeit in der Bundesrepublik beklagt. Und sie sind zugleich die einzige gesellschaftliche Gruppe, die im Kampf um Umverteilung und für mehr soziale Gerechtigkeit eine echte Durchsetzungsperspektive entwickeln kann.

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An die Beschäftigten von H&M und ihre Interessenvertretungen

10. Februar 2021  ERKLÄRUNGEN UND BESCHLÜSSE

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

mit Entsetzen haben wir zur Kenntnis genommen, dass H&M sich bundesweit von 800 Beschäftigten trennen will. 116 Standorte sind in Deutschland betroffen. Dabei hat der Konzern vor, sich insbesondere von jungen Müttern und Menschen mit Schwerbehinderung zu trennen.

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„Gemeinsame Solidarität und Gegenwehr auf Dauer gibt es nur als Gewerkschaftsmitglied!“

10. Februar 2021  BLOG

Warum Gewerkschaften wichtig und für uns Linke zentral sind, wir gewerkschaftliche Kämpfe unterstützen sollten und welche Rolle der Partei dabei zukommt, darüber reden wir mit unserem Bundesgeschäftsführer Jörg Schindler. Im Interview erklärt er auch, warum er als Kritiker des Bedingungslosen Grundeinkommens trotzdem für den Mitgliederentscheid ist und was er sich von diesem erhofft. Das Gespräch führte Ulrike Eifler, Bundessprecherin der AG Betrieb & Gewerkschaft.

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Soziale Sicherung mit links

06. Februar 2021  BGE - KEINE GUTE IDEE

Unser Bundessprecher Jan Richter stimmt beim Mitgliederentscheid zum BGE mit Nein. Kritiker und Befürworter haben ihren Platz in der Partei. Eine einseitige Positionierung stellt uns vor eine Zerreißprobe. In den aktuellen gesellschaftlichen Umbrüchen braucht es in der Auseinandersetzung mit dem politischen Gegner eine starke und geeinte LINKE. Dafür sind die Kritiker und die Befürworter unverzichtbar. Für Jan hat DIE LINKE zudem bereits überzeugende Konzepte zur sozialen Sicherung. In seinem Beitrag unserer Broschüre erklärt er, warum er die Forderung nach einem BGE für überflüssig hält.

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In Betrieb und Parlament für gesunde Arbeit kämpfen

03. Februar 2021  ARBEITSSCHUTZ, BLOG

Bereits vor der Corona-Pandemie hinkte es beim betrieblichen Arbeits- und Gesundheitsschutz: Kaum ein Arbeitgeber führt eine umfassende Gefährdungsbeurteilung durch und der Staat kontrolliert die Betriebe kaum. Das rächt sich jetzt. Die Bundesregierung nimmt zwar endlich in der Pandemie die Arbeitswelt in den Blick, beschließt aber nur ein Placebo, meinen Hannes Strobel und René Kluge.

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Arbeitsschutz im Corona-Winter

03. Februar 2021  ARBEITSSCHUTZ

Von Jutta Krellmann, MdB DIE LINKE

Die Arbeit im Homeoffice gilt als sicherste Maßnahme im Kampf gegen Corona-Infektionen am Arbeitsplatz. Aber nur knapp die Hälfte der Beschäftigten in Deutschland leistet Büroarbeit, die auch von Zuhause aus erledigt werden kann. Die andere Hälfte muss zum Arbeiten in den Betrieb. Gleichzeitig geben etwa 20 Prozent der Arbeitgeber an, keine speziellen Regelungen zum Arbeitsschutz in der Corona-Pandemie umgesetzt zu haben. Viele Beschäftigte arbeiten damit unter unsicheren Bedingungen und die Corona-Pandemie legt diese Lücken beim Arbeitsschutz schonungslos offen. Die Bundesregierung kann nicht weitgehende Einschränkungen im privaten Bereich verordnen und gleichzeitig am Arbeitsplatz einfach alles laufen lassen.

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Debatte zum Homeoffice macht Spaltungen der Belegschaften sichtbar

19. Januar 2021  BLOG
BSpR

Die Bundesregierung hat heute neben weiteren neuen Einschränkungen Regelungen zum Homeoffice beschlossen. Ob Arbeit von zu Hause aus grundsätzlich erstrebenswert ist, wird nach Ende der Pandemie noch zu debattieren sein. In der jetzigen Situation erspart es den Beschäftigten das Infektionsrisiko auf dem Weg zur Arbeit und trägt so dazu bei, den Inzidenzwert zu senken. So weit, so gut.

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Vermögensabgabe: Offener Brief an DGB-Chef Hoffmann

15. Januar 2021  AUS DEM BUNDESTAG, BLOG

„Die Bundesregierung will nach der Wahl zurück zur Schuldenbremse. Dafür muss sie Steuern erhöhen oder Sozialausgaben und Investitionen kürzen. Das ist unsolidarisch. In einer historischen Situation müssen Mega-Reiche einen höheren Teil stemmen als diejenigen, die den Laden am Laufen halten. DIE LINKE will deshalb eine einmalige Vermögensabgabe für Milliardäre und Multimillionäre.“ (Susanne Ferschl & Fabio De Masi)

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