THEMEN

#FairWandel – DIE LINKE begrüßt den Aktionstag der IG Metall

Der Umbau ist notwendig!

Der weltweite sozial-ökologische Umbau der Industrie ist notwendig und unabwendbar. Notwendig um die Erderwärmung zu begrenzen, unabwendbar, weil große Teile der Industrie (in unterschiedlichen Ländern unterschiedlich) diesen Weg bereits eingeschlagen haben.

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Klima schützen – aber sozial gerecht

17. September 2021  BLOG, TRANSFORMATION ARBEITSWELT

von Maximilian Becker

Der Klimawandel ist die zentrale Herausforderung unseres Jahrhunderts. Die Folgen der Erderhitzung kommen immer stärker auch hierzulande an: Dürren, Überschwemmungen, Hitzesommer. Dies sind jedoch nur die Vorläufer dessen, was uns erwarten wird, wenn es uns nicht gelingt, die Erwärmung auf unter 1,5 Grad – verglichen mit der vorindustriellen Zeit – zu begrenzen. Dementsprechend gibt es einen immer breiteren Diskurs über die Ausgestaltung der erforderlichen Klimapolitik, der auch den aktuellen Bundestagswahlkampf bestimmt.

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Transformation Arbeitswelt: Duale Ausbildung unter Druck

16. August 2021  BLOG, TRANSFORMATION ARBEITSWELT

von Ulrike Eifler

Der Rückgang der dualen Ausbildung im aktuellen Ausbildungsjahr zeigt deutlich: Die Transformation der Arbeitswelt schlägt sich auch im Bereich der dualen Ausbildung nieder. Das Statistische Bundesamt meldete am 11. August einen historischen Rückgang bei den abgeschlossenen Ausbildungsverträgen. Nur 465.700 Schulabgänger hatten 2020 einen Ausbildungsvertrag in der dualen Berufsausbildung abgeschlossen, 47.600 weniger als im Vorjahr. Das ist ein Rückgang von fast zehn Prozent und so noch nie dagewesen. Noch nie seit Beginn der Statistik vor über 40 Jahren hat es weniger als 500.000 neue Azubis gegeben. Besonders betroffen die Branchen, die es während des Lockdowns durch Schließung besonders hart zu leiden hatten, wie beispielsweise das Gastgewerbe. So gab es die größten Rückgänge mit 31 Prozent bei den Hotelfachleuten, mit fast 20 Prozent bei den Köchen und mit 61 Prozent bei den Tourismusfachleuten.

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Was das Klimaurteil für die Beschäftigten bedeutet

05. Juni 2021  BLOG, TRANSFORMATION ARBEITSWELT

Gastbeitrag von Tilman von Berlepsch

Die Ankündigung der Bundesregierung kam unmittelbar nach der Verkündung des Klimaurteils durch das Bundesverfassungsgericht: Deutschland soll bis 2045 klimaneutral werden – noch fünf Jahre vor der EU. Bis 2030 sollen nur noch 437 Millionen Tonnen CO2 ausgestoßen werden. Die Festlegung eines begrenzten CO2-Budgets ist ein Erfolg der Klimabewegung. Doch global ist das CO2-Budget in schon sieben Jahren aufgebraucht. Die Zeit drängt.

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Dierk Hirschel: Das Gift der Ungleichheit

27. Mai 2021  BLOG, KEINE KULTUR OHNE KLASSE

Von Armine Duttine

Mit seinem Buch skizziert Dierk Hirschel eine andere Republik ohne Neoliberalismus. Eine Republik, die die abhängig Beschäftigten in den Mittelpunkt nimmt und ihnen Gerech­tigkeit widerfahren lässt. Er analysiert die politischen Entscheidungen der Agenda-Politik, die zu einer Verschärfung des Finanzkapitalismus und der sozialen Schieflage geführt haben.

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Interview: Arbeitswelt befindet sich im epochalen Umbruch

21. April 2021  TRANSFORMATION ARBEITSWELT

Unsere Arbeitswelt verändert sich: Sie ist geprägt von Digitalisierung, Globalisierung, Deregulierung und der Notwendigkeit eines ökologischen Umbaus. Bei den Kolleginnen und Kollegen steigt die Verunsicherung über diese Prozesse. Mit unseren Bundessprechern Stephan Marquardt und Ulrike Eifler reden wir darüber und fragen auch, welche Antworten die Gewerkschaften haben und welche Rolle die Partei DIE LINKE dabei hat. Das Gespräch führt Jan Richter.

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Mit dem BGE zementiert sich die Ungleichheit

24. März 2021  BGE - KEINE GUTE IDEE

Die Erfahrungen zeigen, dass eine linke Diskussion über die Entkoppelung von Erwerbsarbeit und Existenzsicherung riskant ist, sagt Ulrike Eifler und verweist auf die Grundsicherungsdiskussion der 90er-Jahre. Wirtschaftsinstituten gefiel die Reform der Arbeitslosen- und Sozialhilfe und die Arbeitgeber legten 1997 ihr „Kombi-Einkommen-Modell“ vor. Die Diskussion ebnete den Weg für die MoZArT-Projekte; 30 Mio. Euro ließ sich Rot-Grün die Testphase kosten. Zwei Jahre später war das Gesetzgebungsverfahren zur Einführung von Hartz IV in vollem Gange.

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„Es ist wichtig, dass sich Gewerkschaften im öffentlichen Diskurs positionieren.“

17. Februar 2021  PARTEI IM GESPRÄCH

Kenja Felger ist ausgebildete Bürokauffrau, die jetzt studiert. Seit ihrer Ausbildung ist sie Gewerkschaftsmitglied und derzeit Geschäftsführerin des Studierendenverbandes „Die Linke.SDS“. Wie sich ihre Sicht auf Gewerkschaften über die Zeit verändert hat und warum diese politische Mandate haben sollten, erzählt Kenja im Gespräch mit Ulrike Eifler, Bundessprecherin der AG Betrieb & Gewerkschaft.

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Gewerkschaften sind der Gegenentwurf zur Milieudebatte

15. Februar 2021  PARTEI IM GESPRÄCH

Abhängig Beschäftigte sind mehr als eine strategische Zielgruppe. Denn in der Pandemie zeigt sich erneut: Sie sind diejenigen, auf die die Krisenkosten abgewälzt werden sollen, damit alles bleiben kann wie es ist. Sie sind der Grund, warum die DIE LINKE die soziale Ungerechtigkeit in der Bundesrepublik beklagt. Und sie sind zugleich die einzige gesellschaftliche Gruppe, die im Kampf um Umverteilung und für mehr soziale Gerechtigkeit eine echte Durchsetzungsperspektive entwickeln kann.

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Soziale Sicherung mit links

06. Februar 2021  BGE - KEINE GUTE IDEE

Unser Bundessprecher Jan Richter stimmt beim Mitgliederentscheid zum BGE mit Nein. Kritiker und Befürworter haben ihren Platz in der Partei. Eine einseitige Positionierung stellt uns vor eine Zerreißprobe. In den aktuellen gesellschaftlichen Umbrüchen braucht es in der Auseinandersetzung mit dem politischen Gegner eine starke und geeinte LINKE. Dafür sind die Kritiker und die Befürworter unverzichtbar. Für Jan hat DIE LINKE zudem bereits überzeugende Konzepte zur sozialen Sicherung. In seinem Beitrag unserer Broschüre erklärt er, warum er die Forderung nach einem BGE für überflüssig hält.

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